Arzneimittelkatastrophen

20.04.09 / Wissen / Author:

Nach unzähligen Arzneimittelkatastrophen auf Grund von falschen Ergebnissen die auf Tierversuchen basierten, reagieren neben den Tierschützern nun auch Ärzte!Die Ärztevereinigung dringt auf eine humane und effektive Forschung und Wissenschaft, die nur ohne Tierversuche funktionieren kann.
Patienten haben ein Recht auf die beste medizinische Versorgung, die nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche jedoch niemals mit Versuchen an Tieren erreicht werden kann. Mit dem Hineinpumpen von Steuergeldern in tierexperimentelle Arbeiten würden wertvolle und die Medizin voranbringende tierversuchsfreie Forschungen blockiert. Medizinischer Fortschritt ist wichtig – Tierversuche sind der falsche Weg!Ziel ist die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine ethisch vertretbare, am Menschen orientierte Medizin – eine Wissenschaft, die durch moderne, tierversuchsfreie Testmethoden zu wirklich relevanten Ergebnissen gelangt.
Erst im Oktober 2008 wurde die Schlankheitspille Acomplia wegen schwerer Auswirkungen auf die Psyche vom Markt genommen. Mindestens fünf Menschen hatten sich das Leben genommen. Das Herzmedikament Trasylol wurde 2007 zurückgezogen. Es hatte zu schwerwiegenden Nierenschäden, Herzversagen und Schlaganfällen mit Todesfolge geführt. Bei Testpatienten, die den neuen Cholesterin-Senker Torcetrapib eingenommen hatten, kam es zu vermehrten Todesfällen und erhöhtem Blutdruck. Die Studien wurden abgebrochen. Cholesterin-Senker Lipobay und Schmerzmittel Vioxx sind weitere bekannte Beispiele von Medikamenten, die wegen unvorhergesehener schädlicher Wirkungen beim Menschen vom Markt genommen werden mussten.

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